Kollegiale Ansprechpartner

Angeschrieen zu werden, eine Ohrfeige zu bekommen, krankenhausreif geschlagen, mit einer Waffe bedroht oder beschossen  zu werden, hinterlassen nicht nur körperliche Folgen sondern vor allem psychische. Das Gefühl der eigenen Sicherheit wird häufig zerstört, das Selbstwertgefühl massiv angegriffen und die eigene Handlungskompetenz in Frage gestellt. Dazu kommen in vielen Fällen Schuldgefühle und Ängste, die eine weitere Tätigkeit stark behindern oder im Extremfall zu körperlichen Folgekrankheiten.

Das alles lässt sich in den meisten Fällen mit wenigen Kontakten zu einem kollegialen Ansprechpartner oder bei schweren psychischen Beschwerden zu einem Notfallpsychologen verhindern.

Kollegiale Ansprechpartner oder Vertrauensleute können bei einfachen Ereignissen psychisch verletzte Mitarbeiter dabei unterstützen, mit dem Angriff auf die körperliche und psychische Unversehrtheit umzugehen.

Inhalt

  • Was ist eine psychologische Krise? Was ist ein Trauma?
  • Was ist eine posttraumatische Belastungsstörung? Was ist eine akute Belastungsreaktion?
  • Wann muss ich jemanden zu einem Notfallpsychologen oder Traumatherapeuten schicken?
  • Grundlagen der Gesprächsführung in Krisensituationen kennen
  • Gesprächsführung in Krisensitautionen in verschiedenen Szenarien üben
  • Was zeichnet einen hilfreichen Helfer aus?
  • Selbsterfahrung – eigene Grenzen kennen, was kann ich wirklich tun? Bin ich schuld, wenn es dem anderen nach unserem Gespräch nicht besser geht? Was tue ich, wenn es mir alles zu viel wird?

Zeitlicher Umfang

3 Tage, Traumapsychologin und Konfliktberater


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Grundsätzliches

Angeschrieen oder bedroht zu werden, eine Ohrfeige zubekommen oder krankenhausreif geschlagen zu werden und mit einer Waffe bedroht oder beschossen (Link_Vorfall Stadt BB) zu werden, hinterlassen nicht nur körperliche Folgen sondern vor allem psychische. Das Gefühl der eigenen Sicherheit wird häufig zerstört, das Selbstwertgefühl massiv angegriffen und die eigene Handlungskompetenz in Frage gestellt. Dazu kommen in vielen Fällen Schuldgefühle und Ängste, die eine weitere Tätigkeit stark behindern oder im Extremfall zu körperlichen Folgekrankheiten.

Das alles lässt sich in den meisten Fällen mit wenigen Kontakten zu einem kollegialen Ansprechpartner oder bei schweren psychischen Beschwerden zu einem Notfallpsychologen verhindern.

Kollegiale Ansprechpartner oder Vertrauensleute können bei einfachen Ereignissen psychisch verletzte Mitarbeiter dabei unterstützen, mit dem Angriff auf die körperliche und psychische Unversehrtheit umzugehen.

Hinweis: Die Kosten für die Unterstützung durch einen Notfallpsychologen werden bei  Mitarbeitern, die in der gesetzlichen Unfallversicherung gegen die Folgen von   Arbeitsunfällen versichert sind, in der Regel von dieser übernommen.

Inhalt

  • Theoriewissen
    Was ist eine psychologische Krise? Was ist ein Trauma? Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung? Was ist eine Akute Belastungsreaktion? Wann muss ich jemanden zu einem Notfallpsychologen oder Traumatherapeuten schicken?
    Die Teilnehmer lernen die Begriffe kennen und sind in der Lage, sie einem Betroffenen in einfacher Sprache zu erklären.
  • Praxiswissen und Übungen
    Die Teilnehmer lernen die Grundlagen der Gesprächsführung in Krisensituationen kennen und üben diese in verschiedenen Szenarien. Die Frage, was einen hilfreichen Helfer auszeichnet, wird am Ende des Praxisteils in einer Gesprächsrunde erarbeitet.
  • Selbsterfahrung – eigene Grenzen
    Krisenintervention bringt den Helfer immer wieder in Situationen, in denen er sich genauso hilflos und ohnmächtig fühlt wie das traumatisierte Gegenüber. Was kann ich wirklich tun? Bin ich schuld, wenn es dem anderen nach unserem Gespräch nicht besser geht? Was tue ich, wenn es mir alles zu viel wird?                                                       Diese und ähnliche Fragen sollte sich jeder Helfer einmal stellen. Eine Antwort darauf zu finden bedeutet letztendlich zu akzeptieren, dass wir manchmal hilflose und gleichzeitig hilfreiche Helfer sind. Wie das sein kann? Dazu bietet dieser Teil der Veranstaltung eine Antwort an.

Zeitlicher Umfang

3 Tage, Traumapsychologin und Konfliktberater

Supervision und Fortbildung

Supervision dient dem Austausch mit gemachten Erfahrungen und ist vor allem dann hilfreich, wenn ein Helfer zum Einsatz gekommen ist. Fortbildung hilft dabei, den eigenen Horizont zu erweitern und die gelernten Fertigkeiten der Krisenkommunikation zu üben und zu festigen.

Diese beiden Komponenten sind uns ein Anliegen und für die Gesunderhaltung der Helfer eine elementare Voraussetzung. Nähere Informationen hierzu erörtern wir gerne in einem persönlichen Gespräch.